the g.

sinnvolles & sinnloses

Archive for February, 2007

Fixiert….

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ist man wohl, wenn man beim Zähneputzen im Radio eine Audi-Werbung über irgendwelche Frühlingsaktionen hört, die in ausgezeichnetem Werbedeutsch “Spring” statt “Frühling” verwendet, und sich doch bedenklich lange drüber wundert, was das Spring Framework mit Audi zu tun hat…

Written by gotti

February 26th, 2007 at 11:48 am

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Nachrichten aus der Vergangenheit

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Diese Woche wurden mir von der Bildungsanstalt, die ich 8 lange Jahre besucht habe, meine schriftlichen Matura-Arbeiten aus dem Jahre 2001 zugeschickt.

Besonderer Bonus dabei ist ein Zettel, den wir uns damals, als das neue Jahrtausend noch jung war, gegenseitig mit Nettigkeiten beschriftet hatten. Dieser wurde mit den Klausurarbeiten einkuvertiert und ist so jetzt ebenfalls wieder ans Tageslicht gekommen. Am ehesten erwähnenswert dabei ist der folgende künstlerisch besonders wertvolle Versuch einer Abbildung meiner Wenigkeit:

Pumskizze

Besonders spannend und unterhaltsam sind die Begründungen für die in den einzelnen Prüfungsfächern jeweils vergebene Note. Ich wünsche also weiterhin viel Spaß mit meinem schwerfälligen Nominalstil und den missbräuchlich verwendeten Fremdwörtern.

Written by gotti

February 24th, 2007 at 7:32 pm

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And the winner is…

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Gäbe es einen Preis für den absolut dümmstmöglichen Produktnamen, die ehrenwerte Fa. Garmin würde sich selbigen für ihr (sicher ganz tolles) Navigationsgerät mit dem Namen Nüvi redlich verdienen.

Die üblichen Witze über Einwohner von Ländern mit auffallend vielen ü (und y) im Sprachgebrauch darf sich jeder selbst dazu denken, ich leg mich wieder mit Trimedil ins Bett. Danke.

Written by gotti

February 17th, 2007 at 6:46 pm

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Shoe shopping…

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Warum basieren wesentliche Teile neuzeitlicher Krimiserien zu einem noch viel wesentlicheren Teil auf der Annahme, dass Verdächtige nur ein Paar Schuhe besitzen und dieses darüber hinaus jeden Tag tragen?

Oder geht es denen ähnlich wie mir: Sie kaufen sich neue Schuhe, tragen sie eine Woche, wundern sich warum sich die Innensohle aufrollt oder das Oberleder Auflösungserscheinungen zeigt, bringen sie daraufhin zurück zum Händler, der sie an den Hersteller schickt, und müssen aufgrund dieser traurigen Einschränkung der Schuh-Auswahl sowohl Morde als auch Polizeitermine in identischer Adjustierung absolvieren. Wobei ich bis jetzt den Teil mit Mord und Polizei erfolgreich vermeiden konnte.

Written by gotti

February 12th, 2007 at 9:57 pm

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Aufstiegschancen

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Samstagsaushilfen in österreichischen Möbelhäusern entstammen typischerweise einer der geplagtesten Bevölkerungsschichten dieses Landes und sind von Montag bis Freitag gerne als z.B. Sozialwirtschaft- oder Jus-Student/in tätig, um dann am Wochenende die Freizeit der ehrlich arbeitenden Steuerzahler und Stipendienfinanzierer zu verschönern.

Manche Musterexemplare aus dieser Zunft könnten in anderen Professionen aber durchaus mehr verdienen, so auch das Musterexemplar, das ich gestern beim Lutz in Asten beehrt habe.

Die gute Dame könnte problemlos bei der Polizei oder dem gut geführten Geheimdienst aus der Nachbarschaft anheuern: Die auf den ersten Blick einfach anmutende Aufgabe (”Ich möchte gerne genau diese Couch in dieser Farbe und dazu diesen Wohnzimmerkasten”) hat sich schlußendlich über mehr als zwei Stunden hingezogen - nach denen hätte ich wohl außer dem Kaufvertrag auch alles andere mit einer strichlierten Linie unterschrieben, nur damit die Sache ein Ende hat.

Dennoch fehlte ihr bei allem Talent noch die für einen solchen Job notwendige Abgebrühtheit: Alles in allem hatte ich das erste Mal das Gefühl, weibliches Verkaufspersonal richtig genervt zu haben. Sogar die Anzugverkäuferinnen bei Texhages und Peek&Cloppenburg haben mich und meinen untergroßen Körperbau zumindest äußerlich ungerührt überstanden, wohingegen besagte Lutz-Dame gegen Ende des Verkaufs durchaus den Eindruck erweckte, ebenfalls froh über den Abschluss zu sein - und das nicht nur aus provisionstechnischen Überlegungen (kriegt man sowas überhaupt als Samstagskraft?), sondern aus purer Erschöpfung. Und das alles nur wegen so kleinlicher Fragen wie “Warum sind 10% von 1910 eigentlich 186,5?” - “Aber der Chef hat das so gesagt” - “Hmmm, halten Sie das wirklich für ein so gutes Argument?”…

Vielleicht sollte im Gegenteil also ich meine Resistenz gegen psychologisch gefinkelte Zermürbungsversuche in den Dienste des Staates stellen und meinerseits die Profession wechseln? Fragen über Fragen…

Written by gotti

February 11th, 2007 at 11:41 pm

Qualitätsjournalismus auf österreichisch

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Das österreichische Kleinformat ist für seine Qualität ja weithin bekannt und respektiert. Gemeinsam mit dem Praktikanten-Refugium orf.at bemüht sich diese Speerspitze des Journalismus täglich um neue Höchstleistungen.

So auch diese:

toter_selbstmoerdattentaeter

(Krone bunt vom 11. Feb 2007)

Written by gotti

February 11th, 2007 at 10:02 pm

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Abschreckung && weitere Klassiker

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Bei Werbewahn gibt es einige Links zu gut gemachten Werbespots auf YouTube, auch meine beiden absoluten Lieblinge haben es in die Aufstellung geschafft.

Beruhigend zu wissen, dass Werbeagenturen auch zu Produktionen über dem Niveau der Familie Putz fähig sind…

(jaja, schon wieder ein YouTube-Post…)

Written by gotti

February 11th, 2007 at 3:56 pm

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Endlich. Österreich.

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Written by gotti

February 9th, 2007 at 1:56 pm

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Navigation im Google Reader

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Dass der Google Reader eine sehr nützliche Anwendung ist wurde auch hier bereits erwähnt, bei Google Operating System gibts noch ein weiteres sehr cooles Feature zu lesen: Tippt man gu, erscheint die Liste der abonnierten Blogs, in der man dann mit den Pfeiltasten oder durch Tippen der Anfangsbuchstaben des Feednamens einen bestimmten Feed auswählen kann; mit gl erhält man eine Liste aller Labels. Coole Sache!

Written by gotti

February 7th, 2007 at 1:34 pm

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Kaufen kaufen kaufen II

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handmade.png

Jetzt wird dem MatschBuch wenigstens nicht mehr kalt, dank der Hülle von Kerstin Berg. Bleibt ja unter FH-Absolventen ;)

Written by gotti

February 1st, 2007 at 6:49 pm

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Kaufen kaufen kaufen

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Ein interessanter Artikel zum Themenkomplex Apple/Werbung/Konsumzwang.

Dazu noch eine Episode aus der momentan aktuellen Küchen-Erwerbs-Phase: Bei einem Möbel-Diskonter, dessen Name mit M beginnt und x endet, kam die geplante (mehr oder weniger Wunsch-) Küche auf die stolze Summe von 5900€. Auf die Anmerkung, dass das doch etwas über der anfangs genannten Grenze von 4000-4500 liegt, kam wie aus der Pistole geschossen “Da haben wir im Moment ganz günstige Teilzahlungsangebote!”, und nach kurzer Bedenkzeit: “Sie gehen aber eh arbeiten, oder?”.

Written by gotti

February 1st, 2007 at 6:18 pm

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Our grief has turned to anger, and anger to resolution

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Trotz der weithin bekannten männlichen Unempflindlichkeit gegenüber den Gefühlen anderer komme ich in letzter Zeit nicht umhin, den leicht gequälten Blick der Büro-Putzfrau wahrzunehmen und darüber nachzudenken.

Verstehen kann ich sie ja schon: Wenn ich gegen 9 Uhr mit meinen schmutzigen Schuhen das Gebäude betrete, hinterlasse ich trotz meiner gutgemeinten, jedoch von auffallendem Mißerfolg gekrönten Säuberungsversuche am Fußabstreifer eine Vielzahl hübsch anzusehender Schneehäufchen in interessanten Farbvariationen (von dreckig-grau bis schmutzig-grau). An sich hätte ich damit ja kein Problem, stünde nicht im Eck - manchmal halb hinter ihrem Mop versteckt - die Putzfrau, die mein Treiben zwar auf den ersten Blick teilnahmslos, bei näherer Betrachtung aber mit dem oben erwähnten gequälten Blick verfolgt, der irgendwo zwischen “zu kleiner Schuh” und “Zahnweh” liegt. Ich erteile mir meist mit einem hastig gemurmelten “Tschuldigung” selbst die Absolution, während die gute Frau mit trauriger Miene meine Spuren beseitigt.

Doch damit nicht genug: Da auch meine athletische Statur nicht von irgendwo kommt, verlangt mein Luxuskörper meist gegen 10 nach Energiezufuhr, vorzugsweise in Form eines gesunden Vollkorngebäcks mit nahrhaftem Topfenaufstrich (alternativ ist auch ein Salzstangerl mit Butter und Käse möglich). Wer wischt, auf Knien rutschend, bei meiner Rückkehr die Stiege, wenn ich mit abermals dreckigem Schuhwerk die Stufen hinaufhetze? Genau. Wer wird jedesmal genau dann mit der WC-Reinigung fertig, wenn es bei mir gar übel zu drücken und zu drängen beginnt? Erraten. Wer entleert den Mistkübel, bevor ich meinen Kaugummi darin versenke? Eben.

Soll ich mich jetzt als schlechter Mensch fühlen, weil ich der armen Frau mit bewundernswerter, beinahe beängstigender Regelmäßigkeit ihr mühsam vollbrachtes Tagwerk zumindest zum Teil vernichte?

Im Gegenteil! Als Rache wird bei jedem Büroputz mein Schreibtisch “aufgeräumt”, sprich die von mir sorgsam aufgebauten Stapeln an thematisch und chronologisch sortiertem Material zu einem Master-Stapel vereinigt in die Ecke des Tisches abgeschoben. Als Bonus-Feature werden manchmal zudem meine Mineralwasser-Flaschen entsorgt, so auch heute wieder - als Ausgleich wurde mir dafür ein schmutziger Putzfetzen auf meinem Sessel hinterlassen. Sollte das etwa die Raumpfleger-Version eines Fehdehandschuh sein?

Written by gotti

February 1st, 2007 at 3:01 pm

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