Archive for December, 2007
Klassentreffen
Sechs Jahre nach der Matura meinten irgendwie relativ viele Leute, sie hätten meinen speziellen Charme vermisst.
Ich weiss immer noch nicht, ob das ein Kompliment ist.
Nabelschau III
Heute bin ich wieder einmal über die beliebtesten Suchbegriffe gestolpert, die Besucher hierher verschlagen: “Lutz Asten” ist da weit vorn dabei, das lass ich mir ja einreden (mal sehen ob das als Argument für einen Gutschein zählt ;)). Aber: “lass ich einen fahren” (ok, passiert), “das ominöse g” (?), oder auch “job fahrradkurier wien” (und das grad bei mir) - WTF?
Die Tücken des Fernsehens
22:52
Ausnahmezustand. Heute ab 22:35 auf VOX
22:53
BBC Exklusiv, gleich auf VOX
Confused I am…
Tele2 und die Kündigung
Damals, im Jahr 2001, als ADSL (zumindest in Freistadt) noch relativ neu war, haben wir uns in die Fänge der UTA begeben - ganz einfach weil es dort billig war, und weil bei Selbstinstallation mit USB-Modem (nämlich diesem grässlichen Ding) keine Einrichtungsgebühr zu zahlen war. Irgendwann stiegen wir vom anfänglich 1GB-Paket auf heisse 4GB mit 768/3xx kbit/s um 40e um (wird wohl 2002 gewesen sein), und auf diesem Niveau blieben wir preislich stehen, ungeachtet der sonstigen Marktentwicklung.
Nun heisst die UTA ja schon seit einiger Zeit Tele2, eine Firma, die für ihren Kundenservice weithin berühmt und, äh, “gefürchtet” ist, und kassiert weiterhin alle zwei Monate einen Betrag jenseits der 80 Euro - definitiv zu viel. So wollte ich mich also einmal bei der Tele2-Hotline erkundigen, wie es denn mit den Kündigungsfristen aussieht. Und was hört man da in der Ansage? “Drücken Sie 1 wenn Sie … Wenn Sie kündigen wollen, drücken Sie bitte 3″. Viermal hab ichs probiert, viermal hab ich nach ca. 10 Minuten aufgelegt, weil sich niemand gemeldet hat. So geht’s natürlich auch!
Ob sie es wohl schaffen, mein Fax mit Kündigung und der Bitte um schriftliche Bestätigung ebendieser noch in diesem Jahr zu beantworten? Ich glaub’s nicht…
www.ueberwachungsstaat.at
Ich habs ja nicht so mit dem Gift-Pilz, aber angesichts des momentan grassierenden Wahnsinns ist www.ueberwachungsstaat.at sicherlich erwähnenswert.
Küche - The End
Wer hätte es für möglich gehalten: Nach nur wenigen Versuchen hat es (a) die Lutz-Kundendienstmannschaft endlich geschafft, die richtige Front für unser Küchenkastl zu bestellen, (b) die Fa. DAN geschafft, das richtige Teil zu liefern, und (c) der Monteur es geschafft, das Ding ohne gröbere Beschädigungen zu montieren!
In der Vorweihnachtszeit kommen die Monteure sogar am Samstag, weil da angeblich die meisten Leute daheim sind und Zeit haben. Sinnvollerweise vereinbart man also eine Uhrzeit, zu der man auch an freien Tagen vermutlich schon ausgeschlafen ist (hier: 10:00). Und was passiert? Um Punkt 9 läutet es auf einmal Sturm, und wer steht draussen? Die (auch schon der Jahreszeit angepasst in rot gekleideten) Lutz-Mannen (zu zweit, und nein, ich weiss nicht, warum man für das Bohren von zwei Löchern zwei Männer braucht).
Meine Anmerkung, dass der eigentliche Termin erst eine Stunde später vereinbart wäre, wurde mit einem “Wir haben nix gewusst von Termin, hamma gedacht kommen wir halt mal um neun Uhr!” gekontert. Die darauf folgende Erläuterung, dass ich wohl nicht den ganzen Samstag daheim verbringen werde, um den Lutz-Kasperln zu harren, deshalb Termine nicht nur gerne vereinbaren täte, sondern noch lieber auch eingehalten sehen würde, stießen aber ob meiner (dem Schlafmangel und dem noch fehlenden Kaffee geschuldeten) Wortwahl auf taube Ohren: “Mir sein nix Kasperln” war die einzige Antwort. Hmm. Ich weiss, warum ich üblicherweise erst ab nach dem Frühstück Parteienverkehr habe.
Insgesamt waren also acht Mal ein oder mehrere Lutz-Monteure bei uns zu Gast. Wenn ich pro Besuch eine Stunde entgangene Arbeitszeit rechne und mal meinen großzügigen Stundensatz zur Anwendung bringe, so komme ich doch auf ein sehr erkleckliches Sümmchen… bin gespannt, was die zu meiner Rechnung sagen ;)
Schmerz in der Seele
Tiefen “Schmerz in der Seele” verspüren die Herren. Ob die schon mal die englische Flagge gesehen haben?
Metternich 2.0
Schlechte Serienbriefvorlage
Gottesheim Wolfgang ADI
So wird aus dem abgekürzen zweiten Vornamen und der (noch dazu falschen) Titel-Kurzform ein kreativer Zweit-Name.
Warum ich keinen Punsch, Glühwein oder Glühmost trinke
Vor dem gestrigen Kinogang (American Gangster) stand noch ein kurzer Zwischenstopp am Hauptplatz an, um dort ein wenig zu plaudern. Der Zwang der Jahreszeit verlangt es, sich dabei Zähne und Magen an diversen zuckerhältigen Heißgetränken zu verderben, und weil mir das als geringstes der verfügbaren Übel schien, wählte ich als Mühlviertler den Glühmost.
Während wir da so stehen und schlürfen macht sich die Punschstand-Belegschaft um den Nachschub Gedanken: In den Topf kommen drei Flaschen Most, ein Kilo Zucker (!!), ein paar Teebeutel - und weil gerade ein paar Leute ihre Häferl zurückgebracht hatten wandert auch der Inhalt von fünf halbvollen Glühmost-Tassen mit hinein. Der Gesichtsausdruck der Punschstand-Frau auf unser relativ verduztes Starren ging auch stark in die Richtung “Ups, ich hätte das jetzt nicht vor Publikum machen sollen”.
Ich bin ja prinzipiell fürs Recycling, aber nachträglich hat mir dann doch ein bisschen gegraust…