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sinnvolles & sinnloses

Archive for July, 2008

Mein Mac mag mich immer weniger

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Noch nichtmal ein Jahr ist es her, dass mich mein heimtückisches MacBook meiner Mails beraubt hat. In letzter Zeit ist es leider zur Gewohnheit geworden, beim Aufwachen aus dem Ruhezustand das Mac-Äquivalent zum Bluescreen zu zeigen und mehrsprachig um einen Reset zu betteln.

Gestern Abend war es natürlich wieder so weit, mit einem Unterschied: Mail-Konfiguration weg (Mails noch da, weil ich nur mehr IMAP-Server verwende - you don’t fool me twice!), Dock auf die Standard-Konfiguration zurückgesetzt, Desktop leer. So komplett abgestürzt ist mir noch kein Windows in den letzten 14 Jahren…

Written by gotti

July 31st, 2008 at 3:02 pm

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Warum dieser USA-Urlaub wohl der letzte war

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http://euobserver.com/9/26555:

The procedure will become mandatory only on 12 January 2009, with all passengers from visa vaiwer programme countries - including children - required to receive an authorisation to travel before they board a US-bound airplane or vessel.

Mich wundert ja wirklich, dass es da drüben keine Tourismus-Lobby gibt, die gegen solche Lustigkeit Stimmung macht. Wenn ich für ein Land ein Visum brauche sehe ich das ja ein, aber die vor nicht allzu langer Zeit bejubelte Abschaffung der Visa-Pflicht jetzt zumindest teilweise wieder rückgängig zu machen empfinde ich als reine Abschreckungsmaßnahme. Generell schätze ich den Nutzwert der ganzen Prozedur eher gering ein: Ob ich die Fragen nach meinem Geisteszustand und der Absicht, während meines Aufenthalts kriminellen Handlungen nachzugehen, am Papier oder im Web routinemäßig verneine macht wohl bestenfalls die Auswertung einfacher…

Written by gotti

July 30th, 2008 at 11:01 am

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Wenn “bizarr” nur mehr ein Hilfsausdruck ist…

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http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,567823,00.html:

Sie hieß “Talula does the Hula From Hawaii”, ein Vorname, der ihr furchbar peinlich war. Eine Neunjährige aus Neuseeland zog vor Gericht, um eine Namensänderung zu erwirken. Den Eltern wurde schließlich sogar das Sorgerecht entzogen.

Aber auch unsere deutschen Nachbarn selbst sind vor derlei Auswüchsen nicht gefeit, wie man einer angeblich von der Gesellschaft für deutschen Sprache stammenden Liste entnehmen kann (die ohne wirklichen Quellennachweis im Internetz kursiert und daher wohl mit Vorsicht zu genießen ist - zumindest die Richtung stimmt aber):

ZUGELASSEN wurden: Pepsi-Carola, Pumuckl, Rapunzel, Rasputin, Timpe, Windsbraut, Winnetou, Blücherine, Gneisenauette, Katzbachine, Napoleon, Waterloo.

NICHT zugelassen wurden: Agfa, Atomfried, Bierstübl, Grammophon, Lenin, McDonald, Ogino, Omo, Pillula, Schnucki, Schroeder, Sputnik, Störenfried.

Ich persönlich find ja vor allem “Störenfried” super…

Written by gotti

July 24th, 2008 at 3:30 pm

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Welches ist die kleinste Brauerei Österreichs? Das Nationalteam, die haben 11 Flaschen.

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Klopapier im Vorfeld oder gar während laufender Fußball-Großereignisse zu kaufen hat den Vorteil, dass Großpackungen meistens im Angebot sind, und in Zeiten wie diesen… Nachteilig wirken sich aber diverse Sonderaktionen aus, die die Verwendung von Toilettenpapier anscheinend für Fußballfans attraktiver gestalten sollen, z.B. aufgedruckte “Witze”.

Leider sind die meisten dieser Ergüsse schon vor über 15 Jahren in “Micky Maus” und ähnlichen Lehrwerken erschienen (und waren sicherlich zu diesem Zeitpunkt auch schon veraltet), sind seit damals nicht unbedingt besser geworden und bieten daher nur eingeschränkten Unterhaltungswert.

So sehe ich mich als Kämpfer gegen die Volksverdummung: Die im wahrsten Wortsinn beschissenen Witzchen landen über kurz oder lang alle im Orkus. 10 Rollen to go…

Written by gotti

July 23rd, 2008 at 6:00 pm

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Spaß mit Schuhen (und deren Fehlen), The End

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Es fehlt noch der Abschluß zum ersten Beitrag zu diesem Thema: Von Fressnapf-Seite habe ich tatsächlich nie etwas gehört; stattdessen hat mich am Tag des versprochenen Rückrufs ein Herr von der Helvetia-Versicherung kontaktiert, der mich um eine schriftliche Schilderung des Sachverhalts ersucht und um Übersendung des beschädigten Schuhwerks gebeten hat.

Leider konnte er mir die Frage, wie ich die Schuhe, die ich zu diesem Zeitpunkt schon ein halbes Jahr aus der Hand gegeben hatte, nochmal übergeben soll, nicht beantworten, und versprach, sich zur Klärung mit der mysteriösen Fressnapf-Frau (MFF) in Verbindung zu setzen. Zwei Tage später erreichte mich ein in eher sprödem Deutsch verfasstes dreizeiliges Schreiben der Wiener Versicherungs-Zentrale, das einem identischen Anliegen Ausdruck verlieh. Hmpf.

In einem längeren Gespräch mit der zuständigen Sachbearbeiterin durfte ich meine Geschichte wieder einmal erzählen und wurde wieder einmal auf eine Rückfrage bei der MFF vertröstet. Abschließend wollte ich mich noch bei der guten Dame entschuldigen - ich hatte ja insgeheim die eher behäbige österreichische Versicherungswirtschaft für die elendslangen Verzögerungen verantwortlich gemacht, obwohl diese anscheinend wenig Schuld getroffen hat. So erhielt ich Gelegenheit, noch ein paar Minuten Klagen aus dem Sachbearbeiter-Leben zu hören, und bekam schon fast den Eindruck, dass dort am Ende auch nur Menschen arbeiten… Wir haben vereinbart, der ganzen Sache noch ein paar Wochen Zeit zu geben, da ja eine Stellungnahme seitens der MFF abzuwarten war, “und das wird dauernd, haha, ungefähr so wie wenn man vom Gericht was braucht”.

Und oh Wunder, nach meinem Urlaub fand ich doch tatsächlich einen gelben Post-Benachrichtungszettel vor, der mich über eine Postanweisung in der sagenhaften Höhe von 30 Euro informierte! Nicht schlecht für ein halbes Jahr Wartezeit…

Written by gotti

July 22nd, 2008 at 11:26 pm

Weil ich ja sonst grad nichts zu lachen habe

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Written by gotti

July 17th, 2008 at 10:35 pm

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Sachen, die ich als Hotelier nicht machen sollte

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  • Klimaanlagen kaufen, die wie startende Hubschrauber klingen und sich nicht abstellen lassen
  • Beträge von Kreditkarten einziehen, die nicht auf der Rechnung stehen
  • Keine E-Mail-Adresse auf meiner Homepage anbieten, sondern nur eine Telefonnummer und ein Kontaktformular (das nicht funktioniert)
  • Gästen eine Zufriedenheits-Umfrage hinterhermailen und die Leute dann mit falschem Namen ansprechen (”Dear KIERON GRADY”)

Written by gotti

July 9th, 2008 at 10:13 pm

USA 2008 - Tag 20, New York, Heimreise

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Den letzten Tag begannen wir mit einem ordentlichen Frühstück im vom letzten Besuch altbewährten Tramway Diner. Leider war ich überraschend etwas angeschlagen: Der Wind im 67. Stock und kurze Hose haben wohl zusammengeholfen, mir Halsweh und ähnliche Verkühlungssymptome einzubrocken. Das Mittel der Wahl (zumindest laut Verpackung) war NyQuil (edit: Nyquil, nicht Nyquist.. vom Nyquist bekommt man eher Kopfweh statt das es vergeht), ein wirklich sehr gut wirkender Hustensaft - der aber in der Nacht genommen werden soll, da er zu “drowsiness” und ähnlichen Nebenwirkungen führen kann. Nun weiss man ja, dass die Amis gerne vor jedem Blödsinn gewarnt werden, daher hab ich das nicht so ernst genommen. Diesmal wäre es aber besser gewesen, sich daran zu halten: binnen einer halben Stunde nach Einnahme war ich froh, hin und wieder etwas zum Festhalten zu finden, weil mir doch ein wenig seltsam zumute war. Vielleicht hab ich auch nur etwas zu viel erwischt… geholfen hat es jedenfalls.

Jedenfalls sind wir abschließend zum South Street Seaport gefahren, um noch ein wenig die Aussicht zu genießen. Dort haben wir noch ein paar Fotos geschossen, uns über einen Feueralarm gewundert, der aber niemand wirklich beeindruckt hat und es daher für umso grössere Verwunderung gesorgt hat, als die Feuerwehr mit Karacho vorfuhr, und sind schlussendlich quer durch Chinatown zurück zur U-Bahn marschiert.

Nach einem Abstecher in einen Souvenir-Shop haben wir unsere Koffer im Hotel wieder ausgelöst und uns den Luxus einer Limousine zum Flughafen geleistet. Ich hätte ja auf so eine richtige Protz-Stretch-Limo gehofft, im Endeffekt war’s eh ein relativ normales Auto, aber mit im Gegensatz um Taxi doch erhöhtem Komfort. Am Flughafen sind wir elegant an der Economy-Schlange vorbei zum Business-Schalter marschiert, haben unser Gepäck brav zur Sicherheitskontrolle getragen und sind dann auf einen Abschieds-Burger zu McDonalds gegangen. Danach sind wir flott durch die Sicherheitskontrolle, um die von der AUA mitbenutzte Alitalia-Lounge noch ausnutzen zu können. Dort sind wir ein wenig aufgefallen, da wir so ziemlich die einzigen unter 30 und ohne Anzug/Kostüm waren - jo mei. Den Snacks und Getränken haben wir brav zugesprochen, schließlich gab es da endlich wieder brauchbaren Kaffee (Lavazza) und prickelndes Mineralwasser.

Als Business-Class-Flieger darf man als erster ins Flugzeug, und so sind wir an der Schlange und vielen schreienden Kindern vorbei in den Flieger und haben es uns dort gemütlich gemacht. Der Nachteil besteht darin, dass alle anderen Passagiere sich an einem vorbei zu ihren Plätzen schieben, und man sich mit der Zeit doch etwas beobachtet fühlt. Notiz an mich: Für das nächste Mal ein “Eure Armut kotzt mich an”-Shirt kaufen.

Zwei Passagiere wurden aus der Economy-Class upgegradet, waren aber mit ihrem Business-Sitzplatz unzufrieden und haben das der Stewardess auch zu verstehen gegeben. Dieser Umstand hat zu verständlichem Unmut bei Stewardessen und Passagieren geführt und die sonst so beherrschten Damen in Rot fast ihre Beherrschung verlieren lassen (aber nur fast). Jedenfalls kriegt man für den Aufpreis schon einiges geboten (z.B. ein sehr gutes Abendessen, Eier mit Speck zum Frühstück und eine Zahnbürste samt Mini-Zahnpasta, die ich natürlich vergessen habe); ja sogar die ansonsten eher zwideren AUA-Stewardessen schaffen es da auf einmal, manchmal etwas freundlicher dreinzuschaun - die wissen offensichtlich, für wen sie sich ihre Freundlichkeit aufheben müssen. Der eigentliche Flug war ein wenig holprig, außerdem blieb uns - vor lauter Essen - fast keine Zeit mehr zum Schlafen ;).

Zu zweit mit drei Koffern durch die Wiener S- und U-Bahn macht nach wie vor wenig Spaß, aber spätestens beim “Zufädab” weiss man, zumindest wieder im richtigen Land zu sein…

Written by gotti

July 3rd, 2008 at 11:00 pm

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USA 2008 - Tag 19, New York

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Der Vollständigkeit halber sei noch geschildert, was wir am Mittwoch getrieben haben: Zum Frühstücken haben wir uns in den Central Park gesetzt, aber leider weder Schoko- noch Blueberry-Muffins bekommen und daher mit dubiosen Kreationen wie Apfel-Rosinen-Muffins Vorlieb nehmen müssen. Danach spazierten wir quer durch den Park zum Croc Shop, und von dort dann weiter zu “The Most Dangerous Corner in New York”. Ein Chocolate Chip Cookie und eine Frozen Hot Chocolate haben die gnä Frau zu einer völlig ungeahnten Aussage hingerissen, die ich ihr nie zugetraut hätte: “Zuviel Schokolade!”. Sehr gehaltvoll, die Sache, aber wirklich gut.

Den restlichen Tag vertrieben wir uns großteils mit Einkaufen. Am späten Nachmittag spazierten wir dann zum Rockefeller Center und fuhren dort auf die Aussichtsplattfom. Dort genossen wir den Ausblick auf die Stadt, sehr hübsch im Licht der untergehenden Sonne:

So vertrieben wir uns den restlichen Abend und marschierten gegen 21:00 ins Hotel, um die Koffer zu packen.

Written by gotti

July 2nd, 2008 at 11:00 pm

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USA 2008 - Tag 18, New York

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Am Dienstag haben wir uns mit Frühstück eingedeckt und sind mit der Subway an den Südzipfel von Brooklyn gefahren, nämlich nach Coney Island. Dort gibt es neben einem riesigen Strandbad auch einen Vergnügungspark und den angeblichen Erfinder des Hotdogs, “Nathan’s”. Schon die Anfahrt ist amüsant: Man fährt durch Brighton Beach, auch bekannt als “Little Odessa”, das einfach an den kyrillischen Beschriftungen der Geschäfte entlang der Strassen erkennbar ist.

Nach einem Spaziergang entlang des Strandes und einem Hotdog bei Nathan’s, der wirklich um einiges besser als in Manhattan schmeckt, ging es am frühen Nachmittag wieder zurück bis zum Prospect Park. Dieser Park liegt mitten in Brooklyn und wurde vom selben Planer wie der Central Park in Manhattan geplant - manche meinen sogar, er sei schöner als der Central Park. Uns hat er jedenfalls recht gut gefallen, wir hatten vor allem mit den beinahe allgegenwärtigen Hochzeitspärchen samt Fotografen-Team im Schlepptau unseren Spaß - vor allem wenn sich diese Pärchen direkt vor einem mit Algen komplett überzogenem Teich platzieren. Weil wir schon in Brooklyn waren sind wir gleich weiter zu den Brooklyn Heights gefahren, einem der ältesten Vierteln dieses Stadtteils. Von dort war es dann nur mehr ein Katzensprung zur Brooklyn Bridge, die wir dieses Mal aber nicht zu Fuß überquerten, sondern nur von der Seite betrachteten.

Stattdessen beschlossen wir, auch noch die andere Seite der Skyline von Manhattan zu betrachten, und fuhren mit der U-Bahn nach New Jersey. Von dort aus hat man vor allem in der Abendsonne einen herrlichen Blick auf Downtown Manhattan:

Nach dem Sonnenuntergang sind wir wieder nach Manhattan gefahren und haben uns bei Macy’s ins Einkaufsgetümmel geworfen. Wirklich fündig geworden sind wir dabei aber nicht, und so sind wir - frei von Einkaufstaschen - noch ein wenig Fotografieren gegangen.

Written by gotti

July 1st, 2008 at 11:00 pm

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