the g.

sinnvolles & sinnloses

USA 2008 - Tag 20, New York, Heimreise

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Den letzten Tag begannen wir mit einem ordentlichen Frühstück im vom letzten Besuch altbewährten Tramway Diner. Leider war ich überraschend etwas angeschlagen: Der Wind im 67. Stock und kurze Hose haben wohl zusammengeholfen, mir Halsweh und ähnliche Verkühlungssymptome einzubrocken. Das Mittel der Wahl (zumindest laut Verpackung) war NyQuil (edit: Nyquil, nicht Nyquist.. vom Nyquist bekommt man eher Kopfweh statt das es vergeht), ein wirklich sehr gut wirkender Hustensaft - der aber in der Nacht genommen werden soll, da er zu “drowsiness” und ähnlichen Nebenwirkungen führen kann. Nun weiss man ja, dass die Amis gerne vor jedem Blödsinn gewarnt werden, daher hab ich das nicht so ernst genommen. Diesmal wäre es aber besser gewesen, sich daran zu halten: binnen einer halben Stunde nach Einnahme war ich froh, hin und wieder etwas zum Festhalten zu finden, weil mir doch ein wenig seltsam zumute war. Vielleicht hab ich auch nur etwas zu viel erwischt… geholfen hat es jedenfalls.

Jedenfalls sind wir abschließend zum South Street Seaport gefahren, um noch ein wenig die Aussicht zu genießen. Dort haben wir noch ein paar Fotos geschossen, uns über einen Feueralarm gewundert, der aber niemand wirklich beeindruckt hat und es daher für umso grössere Verwunderung gesorgt hat, als die Feuerwehr mit Karacho vorfuhr, und sind schlussendlich quer durch Chinatown zurück zur U-Bahn marschiert.

Nach einem Abstecher in einen Souvenir-Shop haben wir unsere Koffer im Hotel wieder ausgelöst und uns den Luxus einer Limousine zum Flughafen geleistet. Ich hätte ja auf so eine richtige Protz-Stretch-Limo gehofft, im Endeffekt war’s eh ein relativ normales Auto, aber mit im Gegensatz um Taxi doch erhöhtem Komfort. Am Flughafen sind wir elegant an der Economy-Schlange vorbei zum Business-Schalter marschiert, haben unser Gepäck brav zur Sicherheitskontrolle getragen und sind dann auf einen Abschieds-Burger zu McDonalds gegangen. Danach sind wir flott durch die Sicherheitskontrolle, um die von der AUA mitbenutzte Alitalia-Lounge noch ausnutzen zu können. Dort sind wir ein wenig aufgefallen, da wir so ziemlich die einzigen unter 30 und ohne Anzug/Kostüm waren - jo mei. Den Snacks und Getränken haben wir brav zugesprochen, schließlich gab es da endlich wieder brauchbaren Kaffee (Lavazza) und prickelndes Mineralwasser.

Als Business-Class-Flieger darf man als erster ins Flugzeug, und so sind wir an der Schlange und vielen schreienden Kindern vorbei in den Flieger und haben es uns dort gemütlich gemacht. Der Nachteil besteht darin, dass alle anderen Passagiere sich an einem vorbei zu ihren Plätzen schieben, und man sich mit der Zeit doch etwas beobachtet fühlt. Notiz an mich: Für das nächste Mal ein “Eure Armut kotzt mich an”-Shirt kaufen.

Zwei Passagiere wurden aus der Economy-Class upgegradet, waren aber mit ihrem Business-Sitzplatz unzufrieden und haben das der Stewardess auch zu verstehen gegeben. Dieser Umstand hat zu verständlichem Unmut bei Stewardessen und Passagieren geführt und die sonst so beherrschten Damen in Rot fast ihre Beherrschung verlieren lassen (aber nur fast). Jedenfalls kriegt man für den Aufpreis schon einiges geboten (z.B. ein sehr gutes Abendessen, Eier mit Speck zum Frühstück und eine Zahnbürste samt Mini-Zahnpasta, die ich natürlich vergessen habe); ja sogar die ansonsten eher zwideren AUA-Stewardessen schaffen es da auf einmal, manchmal etwas freundlicher dreinzuschaun - die wissen offensichtlich, für wen sie sich ihre Freundlichkeit aufheben müssen. Der eigentliche Flug war ein wenig holprig, außerdem blieb uns - vor lauter Essen - fast keine Zeit mehr zum Schlafen ;).

Zu zweit mit drei Koffern durch die Wiener S- und U-Bahn macht nach wie vor wenig Spaß, aber spätestens beim “Zufädab” weiss man, zumindest wieder im richtigen Land zu sein…

Written by gotti

July 3rd, 2008 at 11:00 pm

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