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Vom Wert der Zeit II
Hallo,
Am besten Sie machen ein Backup auf eine externe Festplatte.
Also falls Sie ein Macbook haben und keines der Pro Serie dann verechnen wir einen Pauschalpreis von 30,– da es bei diesem Modell sehr einfach ist die Festplatte zu wechseln.
Es wird nicht empfohlen das Macbook selbst zu öffnen da sie möglicherweiße etwas beschädigen könntn und die Garantie dabei verloren geht.
Ausserdem ist es wiederrum aufwendiger für uns das Gerät in der Technik zu testen ohne Originalfestplatte.
PS.:
118,– für eine Arbeitsstunde ist ein normaler Preis für Apple Service Techniker die es ja beim Saturn nicht gibt ;)
Mfg
Ich hab von Anfang an gesagt, dass ich ein MacBook und kein MacBook Pro habe, aber gut, wer liest schon die Mails, die er bekommt - tu ich ja schließlich auch nicht, sonst wäre der Eintrag schon früher gekommen.
Interessant finde ich auch, dass die Geräte auch nach dem Wechsel eines Gehäuse-Bauteils offensichtlich gründlich getestet werden, die ohne Zweifel hochqualifizierten Apple-Techniker aber offensichtlich schlecht ausgestattet sind und auf keinen Ersatzteil-Pool zugreifen können und bei etwaigen entdeckten Fehlern selbige entweder verschweigen oder mein armes Notebook für Monate in ihrem Reich verschwinden lassen.
Was ich auch noch nicht verstanden habe: Geht die Garantie nur verloren, wenn ich beim Ausbau etwas kaputt mache, oder bereits, wenn ich etwas ausbaue? Wird das dann von den 118e/h-Technikern auch ohne eingebaute Festplatte erkannt? Wie hochqalifiziert sind die Techniker überhaupt, wenn sie für drei Schrauben und einmal anziehen eine Stunde brauchen?
Offensichtlich ist es also völlig ungewöhnlich, einerseits genug gesundes Mißtrauen zu besitzen, um den Apple-Technikern den Zugriff auf die eigenen Daten verweigern zu wollen, andererseits auch noch die Impertitenz zu besitzen, dafür kein 12tel des Kaufpreises bezahlen zu wollen. Leider zähle ich zu meinem näheren Bekannten- und Freundeskreis noch zu wenige Apple-Besitzer, um auf ein zu dieser Fragestellung repräsentatives Test-Sample zugreifen zu können (offensichtlich lauter kluge Leute, die Dell und IBM/Lenovo kaufen) - schade.
Weitere Nachfragen bei McShark werde ich mir aber ersparen; schließlich hab ich ja noch die McShark-Studenten-Drei-Jahres-Garantie und möchte nicht von Anfang an zur persona non grata werden ;) Heute wird er also abgeliefert, hoffentlich kann ich ihn dann in zwei Wochen im neuen Kleid wieder in die Arme schließen.
PS: Seit Samstag summt und pfeift es fröhlich unter der Tastatur hervor. Entweder hat er Sehnsucht nach zarten Techniker-Händen, oder er mag mich nicht mehr…
Vom Wert der Zeit
“Zeit ist Geld”, suggeriert das Sprichwort. Der Wert der eigenen Zeit ist vielen oftmals nicht bewusst, wirklich zur Kenntnis nimmt man die praktischen Auswirkungen dieses abgenutzten Stehsatzes erst, wenn man an die Grenzen seiner eigenen Möglichkeiten stößt und nicht umhin kommt, einen Professionisten zu beauftragen.
Unterschiedliche Berufsgruppen veranschlagen für die Nutzung ihrer Dienstleistungen bekanntlich unterschiedliche Preise. Bisheriger Spitzenreiter in meiner persönlichen Erfahrung war eigentlich mein Wiener Physiotherapeut, der sich seine Zeit mit 48€ für 45 Minuten entlohnen ließ (es aber auch wert war, wie man zugeben muss).
Trotz dieser Geldvernichtungs-Aktionen begab es sich, dass ich mich in jugendlichem Überschwang, wie auch hier erwähnt, zum Besitzer eines MacBook machte. Leider erwischte ich dabei, weil ja der Teufel unter einer (hoffentlich nichtorganischen) Schlafstörung leidet, eines jener Exemplare, deren Gehäuse sich schon nach kurzer Zeit unschön verfärbt. So ziert die rechte Handballenauflage ein mittlerweile nikotingelber Fleck, der mich als Nichtraucher schon ob seiner Farbe stört und auch nach heftigen Putzversuchen (u.a. mit dem maßlos überteuerten Mr. Proper Schmutzradierer) härtnäckig bleibt.
An und für sich stellt dieser mißliche Umstand ja kein großes Problem dar, da Apple den Tausch des betroffenen Gehäuseteils als Garantiefall abhandelt. Notebook einschicken, 10 bis 14 Tage warten, freuen.
Jetzt bin ich als fauler Mensch von der Aussicht, meine Mails, Dokumente und sonstigen Kram, den ich vor drei Monaten auf diesen Rechner verfrachet habe, wieder auszulagern und upzubacken/zu backupen/…, ganz und gar nicht begeistert. Da ich mit dem Händler, bei dem ich meine über 1200€ für den Kübel gelassen habe, eigentlich ganz zufrieden war, hab ich mal per Mail angefragt, ob es nicht möglich sei, die Festplatte einfach auszubauen. Antwort:
Hallo, Wir könnten Ihnen zwar die Festplatte ausbauen, allerdings müsste ich das verechnen und würde ca. 118,– ausmachen. Mfg ––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– Rene Schickmair >> [ McSHARK SERVICE / SALES ]
Prinzipiell bin ich natürlich gerne bereit, für Dienstleistungen zu zahlen - natürlich auch fürs Ausbauen. 118 meiner kleinen Freunde erscheinen mir aber doch etwas für etwas, dass sich auf der Lösen von 3 Torx-Schrauben beschränkt, wie man auf youtube sehen kann…
Meine Antwort daher:
Hallo! Im ersten Moment habe ich zwar geglaubt, bei den 118 ist wohl die Kommastelle verrutscht, vermutlich aber wohl eher nicht. Guter Stundensatz, ich dachte immer die Abzocker sitzen beim Saturn… Ich gehe mal davon aus, dass die Garantie natürlich weg ist wenn ich das selbst erledige, oder liege ich da falsch? Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Gottesheim
Jett bin ich mal auf die Antwort gespannt… Ich glaub, ich werd auf die Dienstleistungen von McShark verzichten und den PickUp-Service von AppleCare nutzen.
MacBook und Ruhezustand
Irgendein kluger (?) Kopf bei Apple hat anscheinend befunden, dass der Ruhezustand von Grund auf böse ist und Standby das Optimum darstellt. Drum heisst der Ruhezustand auch nicht Ruhezustand, sondern SafeSleep. Oder so. Jedenfalls geht das Matschbook von Haus aus immer nur in den Standby-Modus, wenn man es z.B. zuklappt, und nuckelt dann genüßlich den Akku leer.
Und damit ich nicht wieder drauf vergesse: sudo pmset -a hibernatemode 1 sorgt dafür, dass immer der Ruhezustand verwendet wird. Standardmässig geht das Ding anscheinend zwar zu bestimmten Gelegenheiten in den Ruhezustand, ganz erschlossen hat sich’s mir aber nicht… mit hibernatemode 3 lässt sich jedenfalls das dubiose Standard-Verhalten wieder herstellen.
Will man nur hin und wieder in den Ruhezustand und wird sonst mit Standby glücklich, hilft z.B. DeepSleep, ein Dashboard-Widget, das den Mac auf Knopfdruck einschläfert. Näheres zur Thematik z.B. bei MacWorld.
Google Reader & MacOS
Da ich immer noch keinen guten Newsreader für MacOS gefunden habe (sprich einen der soviel kann wie der Omea Reader und nichts kostet), durfte ich mit Google Reader anfreuden und lernte ihn zwar nicht lieben, so doch schätzen.
Gestört hat mich bis jetzt nur die fehlende Integration ins OS, aber offensichtlich bin ich da nicht der einzige: Mit dem Google Reader Notifier leuchtet jetzt auch in der Menüzeile was, wenns was neues gibt. Optimal!