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USA 2008 - Tag 9, USS Nautilus, Yale, Philadelphia
Direkt neben der “Naval Submarine Base New London” liegt das U-Boot-Museum der US Navy. Neben einer (für 50% der Anwesenden) sehr interessanten Ausstellung über U-Boote und Technik gibt es hier das erste Atom-U-Boot der Amerikaner zu besichtigen, die USS Nautilus. Nachdem uns einer der Museums-Betreuer für Deutsche gehalten hat und wir ihm erklärt haben, dass das so nicht stimmt und wir aus Österreich sind, hat dieser in Erinnerungen an seine 6 oder 7 Jahre vergangene Österreich-Reise geschwelgt; ausser Salzburg und Wiener Mehlspeisen ist ihm aber nicht viel in Erinnerung geblieben. Jedenfalls hat er uns eindringlich zu einem Film namens “Das Boot” (ausgesprochen wie der Stiefel, was die Erleuchtung etwas verzögert hat) geraten, der eindeutig der beste Film über U-Boote sei, und er spreche da aus Erfahrung, schließlich war er lange genug auf ebensolchen unterwegs…
Statt der im Folder veranschlagten Stunde brauchten wir insgesamt fast dreimal so lange für Museum+Schiff, und so brachen wir am frühen Nachmittag zur längsten Etappe unserer Reise auf. Nach einem kurzen Zwischenstopp in New Haven, um ein wenig zwischen den Gebäuden der Yale University herumzulaufen und etwas zu essen, sind wir bis nach Philadelphia gefahren.
Der direkte Weg wäre, laut Routenplaner, durch New York City verlaufen - die Kombination aus Sonntag Abend und New York hat uns dann veranlasst, doch einen kleinen Umweg in Kauf zu nehmen; so sind wir “oben umi” über Nyack und Nanuet (keine Tippfehler) gefahren und dann quer durch New Jersey bis nach Philadelphia. Den Großteil des Weges legten wir auf verschiedenen Mautstrecken zurück, nur die Tarife waren etwas undurchsichtig: So haben wir z.B. für 60km $2 gezahlt, kurz darauf für 1km 1$… Naja, man muss ja nicht alles verstehen. In Summe haben wir den Staat New Jersey um $4,05 bereichert.
Der Weg zum Hotel in Philadelphia war geprägt von vielen Ampeln und viel zu späten Ansagen vom Navi, zum großen Erstaunen von 50% der Anwesenden erreichten wir unser Hotel trotzdem in einem Stück. Aufgrund der Tripadvisor-Bewertungen haben wir uns für das Alexander Inn entschieden, das wirklich angenehm zentral gelegen war, uns dafür mit einem relativ hohen Lautstärkepegel schonmal auf Washington und New York eingestimmt hat. Bemerkenswert war nur der passiv-aggressiv-unfreundliche Rezeptions-Mensch, dem Antworten mit mehr als zwei Wörtern kaum zu entlocken waren…