the g.

sinnvolles & sinnloses

Archive for the ‘linz’ tag

Shoe shopping

without comments

Meistens kaufe ich meine Schuhe in Linz entweder beim Eiler oder beim Eybl, und das nicht etwa weil bei mit E beginnen, sondern weil ich bei Issues (passt doch nicht, drückt, etc) bei beiden noch nie Probleme hatte und immer eine Lösung gefunden wurde.

Vorige Woche machte ich den Fehler, beim Humanic Schuhe zu kaufen. Nach zwei Tagen habe ich leider festgestellt, dass meine Füße nicht ganz kompatibel sind und das ganze nach längerer Tragezeit relativ ungemütlich wird. Also hin zum Humanic und gefragt, ob ich die Dinger umtauschen kann. Da entspann sich folgender Dialog:

H: “Die sind aber schon getragen.” (vorwurfsvollen Unterton bitte selbst vorstellen). I: “Ja, woher wüsst ich sonst, dass sie drücken?”
H: “Getragene Schuhe können wir nicht zurücknehmen.” I: “Naja, so lang ist das ja noch nicht her (4 Tage).”
H: “Wir können Ihnen da leider nicht weiterhelfen, ob Ihnen die Schuhe passen oder nicht ist Ihr Problem.”

Sie haben zwar dann noch ein wenig dran herumgedoktort (draufgeklopft damit der lästige Plastikteil weicher wird), aber ich weiss schon mal wo ich meine nächsten Schuhe SICHER NICHT kaufen werde…

Written by gotti

June 16th, 2008 at 4:32 am

Posted in Uncategorized

Tagged with , ,

Ehrfurcht

with one comment

Als Jung-Akademiker fällt einem immer wieder auf, mit welcher Hingabe und Inbrunst manche Berufsgruppen Titel zelebrieren - prädestiniert dafür scheinen Sprechstundenhilfen jeder Art zu sein. Ich vermute ja, die Damen haben einmal den falschen Kommerzialrat, Doktor o.ä. ohne den gebührenden Respekt als einfachen “Herrn Huber” aufgerufen und sind seitdem bemüht, diesen Fehler keinesfalls zu wiederholen.

Zumindest unter Arbeitskollegen ist es meiner Erfahrung nach aber dennoch üblich, solche Titel wegzulassen. Offensichtlich aber nicht immer: Am Samstag habe ich in einer kleinen Buchhandlung in Linz einen Reiseführer bestellt, möchte diesen aber zumindest kurz durchblättern, bevor er wirklich gekauft wird. Die Verkäuferin konsultierte daraufhin die Chefin, die zwei Meter daneben stand: “Frau Magister, darf ich das zur Ansicht bestellen?”, und erhielt ein salbungsvolles Nicken als Antwort. Ich bin gespannt, ob ich mir in dem Alter auch noch was drauf einbilde, bei jeder Gelegenheit mein abgeschlossenes Studium um die Nase geschmiert zu kriegen…

Written by gotti

May 26th, 2008 at 11:32 am

Posted in Uncategorized

Tagged with , ,

Kommandoton

without comments

Ich bin ja kein sonderlich wehleidiges Menschlein und fühle mich bis auf einige kultivierte Probleme eigentlich recht wohl, vermutlich kommt es also daher, dass mein letztes Röntgen doch schon wieder einige Zeit her war (im evangelischen Krankenhaus in Wien, wenn ich mich recht entsinne). Schon dort ist mir aber aufgefallen, dass die durchschnittliche Röntgen-Bedienerin (RadiologietechnologIn heisst das wohl neuerdings) einen Befehlston pflegt, der nicht unbedingt zu Widerspruch ermutigt - ein Vorurteil, das ich heute in Linz wieder einmal bestätigt bekam.

Gefordert war ein seitliches Foto meines Charakterkopfes: “Mit dem Gesicht an die Wand, Kopf zur Seite, Zähne zusammenbeissen”, und schon begab sich die Frau Radiologietechnologin in Deckung hinter ihre Glaswand. Die weitere Korrektur erfolgte dann über Lautsprecher aus sicherer Entfernung: “Kopf einen Millimeter nach links drehen!” “Zu weit, viel zu weit, drei Millimeter zurück” “So wird des nix, viel zu weit”. Mein Versuch, einen Einwand vorzubringen, wurde gleich mit einem freundlichen “Nicht sprechen!” gekontert, also versuchte ich weiterhin mein Bestes, meinen Kopf millimeterweise auszurichten. Irgendwann wurde es doch recht, und ich durfte die Stätte wieder verlassen (wenigstens musste ich mich nicht ausziehen wie seinerzeit in Wien). Wirklich bewundernswert, wie effizient man die Kommunikation gestalten kann, aber vielleicht wär die Dame als Domina besser aufgehoben…

Written by gotti

May 20th, 2008 at 1:37 pm

Posted in Uncategorized

Tagged with ,

Gierig

without comments

Im Laufe des heutigen Tages ist genau unter meinem Wohnzimmer-Fenster ganz plötzlich ein Parkschein-Automat aus dem Boden gesprossen. Mit einem grossen, blau beleuchteten “P”-Schild obendrauf. Was hab ich nur angestellt?

Irgendwie impliziert das Ding auch, dass ich wohl in absehbarer Zeit entweder für die Kurzparkzone zahlen müssen werde, oder mir aber endlich mal eine Bewohnerparkkarte holen (und vorher Auto ummelden) muss. Alles bäh.

Written by gotti

April 8th, 2008 at 10:35 pm

Posted in Uncategorized

Tagged with , ,

Kundenorientierung auf Linzer Art

without comments

Beim sonntäglichen Spaziergang kam uns die Idee, doch - der Fastenzeit und allfälliger Fitness-Bestrebungen zum Trotz - aus einer Konditorei was gutes zum Naschen mitzunehmen. Nun ist das in Linz gar nicht so einfach, da ein Großteil der üblichen Verdächtigen am Sonntag wegen Reichtum geschlossen haben.

Am Hauptplatz gibt es aber das Café Glockenspiel, das trotz bester Lage und entsprechender Gefahr von Kundschaft sogar am Sonntag geöffnet hat. Nur mit dem Verkaufen selbst hat man es dort nicht so leicht: Der von uns zuerst angesprochene Kellner nahm unsere Wünsche entgegen und hat begonnen, die gewünschten Torten aus der Vitrine herauszuschaufeln - doch kaum war er damit fertig, fiel ihm ein Kollege in die Hand und erklärte in klaren Worten, dass er doch bitte nichts verkaufen möge: sie hätten ja sowieso nicht genug Mehlspeisen, und da könne man ja wohl nicht einfach Sachen verkaufen.

So richtig Kulturhaupstadt-ready kommt mir das nicht vor - oder lernen die hiesigen Kellner bis 2009, die Kundschaft mit “Wir verkaufen Ihnen nichts” in fünf Sprachen zu vergraulen?

Written by gotti

February 12th, 2008 at 1:30 pm

Posted in Uncategorized

Tagged with ,

Gut geputzt

with 2 comments

Gestern hab ich mir gemeinsam mit dem Hrn. S. den einen oder anderen Abendumtrunk genehmigt und neben Opera Mobile auch die Produkte der Brauerei Hofstetten getestet (und Gelegenheit bekommen, meine Vorurteile teilweise zu revidieren und teilweise zu bestärken).

Am Heimweg komm ich an meinem im heimatlichen Innenhof geparkten Auto vorbei und freue mich über meine sauber geputzte Seitenscheibe in der Fahrertür - so sauber, dass man sie überhaupt nicht sieht! Bei der folgenden Verifikation dieses erfreulichen Umstands wurde ich dann wieder in die Realität zurückgeholt: Leider hat mir niemand in meiner kurzen Abwesenheit das Auto gewaschen, ich hab nur vergessen das Fenster zuzumachen… Aber immerhin hat die Nachbarschaft zur Bundespolizeidirektion gewisse Vorteil: Radio, iPod und ein respektables (und überaus dekoratives) Häuflein benutzter Taschentücher blieben mir erhalten. Danke Linzer!

Written by gotti

January 23rd, 2008 at 5:14 pm

Warum ich keinen Punsch, Glühwein oder Glühmost trinke

with 2 comments

Vor dem gestrigen Kinogang (American Gangster) stand noch ein kurzer Zwischenstopp am Hauptplatz an, um dort ein wenig zu plaudern. Der Zwang der Jahreszeit verlangt es, sich dabei Zähne und Magen an diversen zuckerhältigen Heißgetränken zu verderben, und weil mir das als geringstes der verfügbaren Übel schien, wählte ich als Mühlviertler den Glühmost.

Während wir da so stehen und schlürfen macht sich die Punschstand-Belegschaft um den Nachschub Gedanken: In den Topf kommen drei Flaschen Most, ein Kilo Zucker (!!), ein paar Teebeutel - und weil gerade ein paar Leute ihre Häferl zurückgebracht hatten wandert auch der Inhalt von fünf halbvollen Glühmost-Tassen mit hinein. Der Gesichtsausdruck der Punschstand-Frau auf unser relativ verduztes Starren ging auch stark in die Richtung “Ups, ich hätte das jetzt nicht vor Publikum machen sollen”.

Ich bin ja prinzipiell fürs Recycling, aber nachträglich hat mir dann doch ein bisschen gegraust…

Written by gotti

December 5th, 2007 at 10:40 am

Stativprobieren

with 2 comments

Written by gotti

November 4th, 2007 at 1:33 am

Posted in Uncategorized

Tagged with ,

Wer anderen eine Grube gräbt…

with 3 comments

Bei vielen Supermarkt-Parkplätzen ist es üblich, die Parkplatzreihen durch einen kleinen Schützengraben zu trennen, wohl damit die Autofahrer nicht einfach grad drüberfahren, sondern auch mal den Rückwärtsgang benutzen.

Letztens wollte ein Kirchdorfer das bei unserem lokalen Spar aber nicht wahrhaben, sondern fuhr einfach über die den Graben begrenzenden Pflastersteine drüber - mit dem Erfolg, mit den Seitenschwellern auf ebendiesen Steinen aufzusitzen und nicht mehr vom Fleck zu kommen, da die Vorderräder in der Luft hingen (was bei Fronttrieblern halt ein kleines, aber wesentliches Hindernis ist). Mein schallendes Gelächter mit entsprechendem “Ha, ha”-Gesichtsausdruck brachte den guten Mann auf die Idee, mich doch um Hilfe beim sinnlosen Unterfangen, sein Automobil von den Steinen runterzuheben (!) , zu bitten. Nur widerwillig ließ er sich überzeugen, dass unmotiviertes Anreissen bei einer Plastik-Stoßstange eher negative Effekte haben kann und derlei Aufgaben wohl doch besser einem ÖAMTC-Pannenhelfer (je nach politischer Ausrichtung auch ARBÖ, wir sind ja nicht so) anvertraut werden.

Übrigens war der Herr laut den Aufklebern auf seinem Wagen von einer Firma für “Erdarbeiten aller Art”, womit wir wieder bei der Überschrift wären…

Written by gotti

November 1st, 2007 at 7:52 pm

Posted in Uncategorized

Tagged with ,

Ganz easy ärgern

with 3 comments

Auch als Biertrinker tut hin und wieder ein wenig Abwechslung gut, und so verschlug es uns gemeinsam mit dem Hrn. D. am Montag in die Cocktailbar Easy. Ich muss zugeben, dort eine Zeit lang eigentlich ganz gern hingegangen zu sein, und konnte mich eigentlich gar nicht mehr entsinnen, warum wir irgendwann auf die Cocktailbar umgeschwenkt sind.

Nach über 45 Minuten Wartezeit (bei ziemlich leerem Lokal) ist es mir dann wieder eingefallen…

Written by gotti

September 26th, 2007 at 2:03 pm

Posted in 1

Tagged with ,

Close
E-mail It