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Spaß mit Schuhen (und deren Fehlen), The End

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Es fehlt noch der Abschluß zum ersten Beitrag zu diesem Thema: Von Fressnapf-Seite habe ich tatsächlich nie etwas gehört; stattdessen hat mich am Tag des versprochenen Rückrufs ein Herr von der Helvetia-Versicherung kontaktiert, der mich um eine schriftliche Schilderung des Sachverhalts ersucht und um Übersendung des beschädigten Schuhwerks gebeten hat.

Leider konnte er mir die Frage, wie ich die Schuhe, die ich zu diesem Zeitpunkt schon ein halbes Jahr aus der Hand gegeben hatte, nochmal übergeben soll, nicht beantworten, und versprach, sich zur Klärung mit der mysteriösen Fressnapf-Frau (MFF) in Verbindung zu setzen. Zwei Tage später erreichte mich ein in eher sprödem Deutsch verfasstes dreizeiliges Schreiben der Wiener Versicherungs-Zentrale, das einem identischen Anliegen Ausdruck verlieh. Hmpf.

In einem längeren Gespräch mit der zuständigen Sachbearbeiterin durfte ich meine Geschichte wieder einmal erzählen und wurde wieder einmal auf eine Rückfrage bei der MFF vertröstet. Abschließend wollte ich mich noch bei der guten Dame entschuldigen - ich hatte ja insgeheim die eher behäbige österreichische Versicherungswirtschaft für die elendslangen Verzögerungen verantwortlich gemacht, obwohl diese anscheinend wenig Schuld getroffen hat. So erhielt ich Gelegenheit, noch ein paar Minuten Klagen aus dem Sachbearbeiter-Leben zu hören, und bekam schon fast den Eindruck, dass dort am Ende auch nur Menschen arbeiten… Wir haben vereinbart, der ganzen Sache noch ein paar Wochen Zeit zu geben, da ja eine Stellungnahme seitens der MFF abzuwarten war, “und das wird dauernd, haha, ungefähr so wie wenn man vom Gericht was braucht”.

Und oh Wunder, nach meinem Urlaub fand ich doch tatsächlich einen gelben Post-Benachrichtungszettel vor, der mich über eine Postanweisung in der sagenhaften Höhe von 30 Euro informierte! Nicht schlecht für ein halbes Jahr Wartezeit…

Written by gotti

July 22nd, 2008 at 11:26 pm

Shoe shopping

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Meistens kaufe ich meine Schuhe in Linz entweder beim Eiler oder beim Eybl, und das nicht etwa weil bei mit E beginnen, sondern weil ich bei Issues (passt doch nicht, drückt, etc) bei beiden noch nie Probleme hatte und immer eine Lösung gefunden wurde.

Vorige Woche machte ich den Fehler, beim Humanic Schuhe zu kaufen. Nach zwei Tagen habe ich leider festgestellt, dass meine Füße nicht ganz kompatibel sind und das ganze nach längerer Tragezeit relativ ungemütlich wird. Also hin zum Humanic und gefragt, ob ich die Dinger umtauschen kann. Da entspann sich folgender Dialog:

H: “Die sind aber schon getragen.” (vorwurfsvollen Unterton bitte selbst vorstellen). I: “Ja, woher wüsst ich sonst, dass sie drücken?”
H: “Getragene Schuhe können wir nicht zurücknehmen.” I: “Naja, so lang ist das ja noch nicht her (4 Tage).”
H: “Wir können Ihnen da leider nicht weiterhelfen, ob Ihnen die Schuhe passen oder nicht ist Ihr Problem.”

Sie haben zwar dann noch ein wenig dran herumgedoktort (draufgeklopft damit der lästige Plastikteil weicher wird), aber ich weiss schon mal wo ich meine nächsten Schuhe SICHER NICHT kaufen werde…

Written by gotti

June 16th, 2008 at 4:32 am

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Spaß mit Schuhen (und deren Fehlen)

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Als Besitzer zweier Kater wird man zum Kunden zumeist seltsam riechender Geschäfte, die oft auf blumige Namen wie “Fressnapf” hören (und auch so riechen wie sie heissen). Für den modernen Menschen gibt es natürlich auch Internet-Shops, die die Versorgung mit Katzenfutter und sonstigem Zubehör sichern; für den überraschend eintretenden Katzenstreu-Bedarf sind diese aber leider ungeeignet, und so ist man erst recht wieder auf den “Fach”-Handel vor Ort angewiesen.

Schon im Oktober des Vorjahres habe ich es geschafft, einem meiner Schuhe in einer Fressnapf-Filiale ein nur wenig schmückendes Loch zu verpassen: Ein Podest, auf dem Aktionsartikel angepriesen wurden, war in Bodennähe rundum mit Metalleisten versehen, die das Holz gegen anprallende Einkaufswägen udgl. schützen sollten. Leider waren die Leisten am Eck hochgebogen und hatten so ihre ursprünglichen Schutzwirkung eingebüßt, sie waren im Gegenteil eher scharfkantig und überaus spitz - eine Eigenschaft, die mit Textilien ganz und gar nicht harmoniert, wie mein Schuh bestätigt.

Eigentlich wollte ich nicht einsehen, warum ich mir im wahrsten Wortsinn im Vorbeigehen meine Schuhe ruinieren lassen soll, und beschwerte mich bei der Filialleiterin. Die Dame war voller Verständnis für mein Anliegen und gab auch unumwunden zu, dass die Metalleisten ein Schwachpunkt der Konstruktion und schon öfters Anlaß für Beschwerden und Schäden gewesen wären. Wir vereinbarten, dass ich meine Schuhe samt Rechnung vorbeibringe, um die Sache an die Versicherung übergeben zu können. Nach knappen zwei Monaten (Mitte Dezember) habe ich dann auch einmal daran gedacht, Schuhe UND Rechnung gleichzeitig zum Katzenstreu-Kauf mitzubringen (eine Herausforderung sondergleichen), die Frau Filialleiterin erinnerte sich sogar noch daran und sagte zu, die Beweisgegenstände weiterzuleiten, “die Zentrale wartet eh schon drauf”. Es macht übrigens Spaß, nach dem Bezahlen die Kassadame zu fragen, ob denn die Filialleitung anwesend sei - “Ja, warum denn?” “Es geht um eine Beschwerde, da müssen wir was regeln” (Kassierin bekommt eine ungesunde Gesichtsfarbe) “Geht’s eh ned um mich?”.

Jedenfalls hatte ich seit Dezember in der Causa nichts mehr gehört. Im Februar - meine zwei Monate Bearbeitungszeit bin ich der Gegenseite natürlich auch willig - habe ich einmal nachgefragt, wurde aber an die Zentrale verwiesen, da derlei Belange von eminenter Wichtigkeit an höherer Stelle behandelt werden. Dort war an diesem Tag niemand mehr zu erreichen, damit wurde der betreffende Notizzettel Teil der Schreibtisch-Wanderdünen und verschwand in den Sedimenten.

Jobwechsel-bedingt blieb es mir Ende April nicht erspart, diese Zettel-Ansammlung(en) zu entsorgen, und dabei fiel mir auch dieses kleine Zettelchen wieder in die Hände. Weder von Fressnapf noch von irgendeiner Versicherung hatte ich bis dahin etwas gehört, und natürlich versuchte ich sofort mein Glück - um von einer netten Telefondame auf einen Rückruf vertröstet zu werden, die Dame sei zu Tisch, sie melde sich später oder sonst morgen. Morgen kam und ging, übermorgen ebenso, überübermorgen rief ich nochmal an: Natürlich habe sich die Kollegin nicht gemeldet, die wäre ja auch in Urlaub, da ruft sie nicht zurück, haha, sie meldet sich dann danach…

Und weil eh keiner so weit gelesen hat fällt es nicht auf, wenn der Rest erst morgen kommt :p

Written by gotti

June 8th, 2008 at 11:14 pm

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