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Archive for the ‘toronto’ tag

Kanada / Toronto - Reisebericht Tag 7

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(written by Barbara)

Während Wolfgang den Vormittag bei der Konferenz verbrachte, nützte ich ein letztes Mal die Gelegenheit um alleine die Stadt zu erkunden. Zuerst begab ich mich ins Eaton Center, um ein wenig zu shoppen. Ich war ein wenig über die Mode in diesem Land erstaunt - entweder die T-Shirts (egal welcher Größe) reichten mir bis zum Knie, oder aber es sah unserer Umstandskleidung ziemlich ähnlich. Letztendlich wurde ich doch noch fündig und erstand 2 T-Shirts. Frustriert beendete ich nach 3 Stunden meinen Einkaufsbummel und kehrte wieder zurück ins Hotel.

Da Wolfgang auch am Nachmittag noch auf der Konferenz war, begab ich mich auf ein Neues in die Stadt und lief ziellos umher (Runde zum Hafen und retour).

Am Abend gingen wir gemeinsam nochmals shoppen. Wir flanierten die Yonge-Street hinauf und wieder zurück; dabei wunderten wir uns darüber, dass gleich nach der Shopping-Zone die “Vergnügungsmeile” (Geschäfte mit Aufschrift wie GIRLS GIRLS GIRLS) begann. Auf der Yonge-Street gab es noch den “Future-Store” - ein Elektronik-Geschäft mit den Neuheiten von vor zwei Jahren oder so, also nicht wirklich Future…

(Wolfgang taking over)

Leider gingen wir diesmal erst recht spät essen. Wir trafen uns um 21:00 Uhr im Hotel mit dem Rest der Party-Truppe und zogen zuerst mal eine Stunde auf der Suche nach einem Lokal umher, endeten aber schließlich im Steakhouse neben dem Hotel (”The Keg”) - kommt davon wenn man einem Deutschen als Anführer folgt :p. Das Essen dort war vorzüglich, eines der besten Steaks, das ich bis jetzt zu Essen das Vergnügen hatte. Danach kam die Verabschiedung sowie die abschließende Visitenkarten-Austausch-Session, und wir machten uns auf ins Bett.

Zum Hotel sei an dieser Stelle angemerkt, dass die Konferenz ja im Hilton stattfand und wir uns aus diesem Grund auch dort einquartiert haben. Leider hat man uns im Vorfeld nicht verraten, dass umgebaut wird - so kamen wir in den Genuß, um halb acht von Bohren und Hämmern geweckt zu werden. Ich verlieh meiner Unzufriedenheit bei der Rezeption Ausdruck, die mir dann anboten, in ein anderes Zimmer umzuziehen - dafür war ich aber zu faul, und eigentlich gefiel mir die Aussicht vom 19. Stock recht gut. Die andere Alternative zum Ruhigstellen waren Gutscheine fürs Frühstücksbuffet, die ich gerne annahm - richtig zu schätzen lernte ich die aber erst, als ich mir mal die Preise beim Buffet ansah: Für zwei Personen hätten die mit Steuern über $50 verlangt!

Written by gotti

July 11th, 2007 at 3:58 pm

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Kanada / Toronto - Reisebericht Tag 6 (10.7.)

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Den Dienstag durfte ich zur Gänze bei der Konferenz verbringen - am Nachmittag fand die wahrlich großartige Poster-Session statt, zu der sich überraschenderweise sogar ein paar Leute verirrt haben. War ganz lustig zu sehen, dass Spracherkennung teilweise wirklich noch ein Hoffnungsmarkt zu sein scheint, die Frage “When are you going to commercialize it?” kam erstaunlich oft auf.

Die gnä Frau hat den Tag damit verbracht, die Stadt noch ein wenig zu erforschen: Nach einem Zwischenstop zum Kaffee- und Donut-Fassen gings zur Hockey Hall Of Fame und zur Toronto-Variante des Flat Iron-Buildings, um dann schlußendlich beim St. Lawrence-Market vorbeizuschauen. Nach einem kleinen Schlenker nach Chinatown, um dort Postkarten zu kaufen setzte sie dann die bereits erwähnte Reise zu den Beaches fort (die wir am Wochenende auf ihr Betreiben abgebrochen haben). Diesmal hielt sie aber durch und schaffte es wirklich, bis zu den Stränden etwas östlich von Toronto vorzudringen.

Zum Zeitvertreib dort im O-Ton: bei den Beaches dahinflaniert, mich umgesehen, die füße ins wasser gehalten und barfuss durch den sand gelaufen war super

zurück merkte ich das ich voll den sonnenbrand hatte.

Zum Abendessen ging’s in ein etwas eigenwilliges Etablissements, dem “Richtree Market Restaurant” - Market deshalb, weil das Essen an einzelnen Ständen verkauft wird. Am Eingang bekommt man eine Karte in die Hand gedrückt, auf die das Essen aufgebucht wird, und am Schluss folgt bei der Kassa die böse Überraschung. Insgesamt war es dort zwar ganz amüsant, das Highlight stellte aber der verkaufte “Apple Strudel” dar, der von weitem eher nach ganzen Äpfeln in einer Art Brotteig aussah, aber angesichts des verlangten Preises ($6 für ein Mini-Stück) keine weitere Betrachtung verdiente. Danach hatten wir uns wahrlich eine Belohnung verdient und marschierten noch auf einen Pitcher in eine nahegelegene Bar - der Kontakt mit verschiedenen Leuten mit unterschiedlichem Background macht die ganze Sache ja erst interessant, und “Kontakt” und “Bier” verträgt sich einfach gut (auch wenns kanadisches “Bier” ist…).

Written by gotti

July 10th, 2007 at 3:17 pm

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Kanada / Toronto - Reisebericht Tag 5 (9.7.)

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Montag Vormittag begann die “International Conference on Mobile Business” mit zahlreichen Keynotes, aber umso weniger Besuchern. Insgesamt waren zu Beginn knapp 70 Leute anwensend - eine Zahl, die nur beim Galadinner übertroffen werden sollte.

Die gnädige Frau nutzte die Gelegenheit schamlos aus und machte sich auf den Weg durch Chinatown und zum Kensington Market. Dort gab es wieder ein buntes Durcheinander verschiedenster Geschäfte zu sehen, die teilweise durch wahnwitzige Kombinationen auffielen: In einer Auslage hing ganz oben das Fleisch, darunter Hendln und ganz unten der Fisch. Im Endeffekt muss eigentlich eh alles nach Fisch schmecken, aber in der chinesischen Küche schmeckt man’s am Ende eh nimmer…

Am Nachmittag fuhren wir dann mit der Fähre zum Toronto Island: Diese Insel liegt ein paar Kilometer vor Toronto im Lake Ontario und bietet alles, was vergnügungssüchtige Großstadtkinder brauchen können. Angefangen von einem Vergnügungspark mit so unglaublichen Attraktionen wie Boot fahren auf 10m2 abgesperrter Wasserfläche über einen Streichelzoo mit Ziegen (!), Schafen (!!) und Hühnern (!!!) bis hin zum Fahrrad-Verleih findet man hier diverse Möglichkeiten, die Zeit totzuschlagen. Am lustigsten war aber die Seilbahn quer über die Insel, um den Leuten die Insel und die Flora bzw. Fauna näher zu bringen.

Wir beschränkten uns auf einen ausgedehnten Spaziergang quer über die Insel und fuhren nach ein paar Stunden Herumflanieren von einer anderen Anlegestelle wieder zurück zum Festland. Am Weg zurück kamen wir noch am Island Airport vorbei, ein kleiner Flughafen auf der Insel, der für Inlandsflüge verwendet wird und von Dash8 uä. angeflogen wird. Lustig dabei ist, dass der Landeanflug zwangsweise übers Wasser führt - und so eine Dash in 10m Höhe über dem Boot ist relativ nah an der Grenze zu beängstigend.

Danach gings für mich zum Galadinner, bei dem wirklich unmotivierte Hilton-Angestellte das Essen von Weitem auf den Tisch knallten und offensichtlich möglichst schnell wieder weg wollten - ein Gefühl, das auch die Gäste nachvollziehen konnten. Nach der Nokia-Keynote, die wir zur Nachspeise gereicht bekamen, ging’s möglichst schnell wieder ab zum “Socializing”-Bier, diesmal in eine nahegelegene Jazz-Bar.

Bis dahin war ich ja der Meinung, dass in Kanada jedes Lokal und jeder sonst irgendwie öffentlich zugänglicher Raum per Gesetz auf 18°C gekühlt werden muss. Das “Rextaurant”, also besagte Jazz-Lokalität, belehrte mich eines Besseren: Bei 35° bin ich nach dem ersten Bier schnell zum Eiswasser übergewechselt und hab mich mit einem Norweger über die unterschiedlichen Frühstücksgewohnheiten unterhalten.

Written by gotti

July 9th, 2007 at 3:39 pm

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Kanada / Toronto - Reisebericht Tag 4

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(written by Barbara, once again)

Als wir heute aus dem Fenster schauten, nichts als große Regenwolken und grauer Himmel. Kurz darauf fing es zu regnen und zu gewittern an. Das Gewitter war wirklich häftig und so liessen wir den Tag ruhig angehen. Zogen Regenjacken an und machten uns auf etwas zu frühstücken. Das Frühstück bestand wiedermal aus Bacon & Eggs with Toast and Coffee. Anzumerken ist dabei, dass der Kaffee wirklich einigermaßen geniessbar ist. Danach machten wir uns auf ins Bata Shoe Museum. Ein Museum über 4 Stöcke wo die Entstehung und andere Geschichten über unserer Schuhe erklärt werden. Unter anderem sind auch Schuhe von Prominenten Leuten wie Elvis Presley oder der erste Austronautenschuh ausgestellt. Ist ein lustiges Museum. Eine Etage ist den Schuhen Chinas und auf der anderen Seite den Schuhen während der Roccoco Zeit gewidmet. Wir fanden raus, dass Wolfgang im Jahr des Hans geboren ist und ich im Jahr der Ratte geboren bin.

Am Weg zur U-Bahn stellten wir fest, dass wir die einzigen 2 Menschen mit Jacke waren. Keiner trug eine Regenbekleidung, obwohl es regnete, oder trug einen Schirm. Die meisten liefen sogar mit Flip-Flops umher, obwohl das Regenwasser auf der Strasse stand. In dem sich das Wetter nach dem Museum Besuch nicht gebessert hat, machten wir einen Abstecher zum Eaton Center - nach dem Motto: mal schaun ob die Geschäfte offen haben. Es gab jedoch eine große Überraschung. Im Eaton Center ging es zu, wie bei uns in der Plus City zu Weihnachten. So beschlossen wir nur einen Kaffee und einen Muffin zu konsumieren und verschoben das Shopping. Da die Konferenz von Wolfgang bereits um 18:00 Uhr Ortszeit begann, machten wir uns sodann auf ins Hotel. Im Anschluss auf die Eröffnungsrede gingen wir mit einigen Teilnehmern auf ein Bier bzw. auf ein Alkoholfreies Getränk. Bei dieser Konferenz gibt es Teilnehmer aus ganz Europa. Mit auf ein Bier waren unteranderem Leute aus Graz “grins”, Oslo, Niederlande, Italien,…. In der zweiten Bar waren wir verwundert das es ein Zipfer gab. Leider schmeckt es zu Hause besser, es fehlte die Kohlensäure im Bier.

Written by gotti

July 8th, 2007 at 7:28 pm

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Kanada / Toronto - Reisebericht Tag 3

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(written by Barbara)

Heute ließen wir das Frühstück ausfallen und machten uns auf direktem Weg zum CN-Tower. Wir nahmen diesmal die U-Bahn da es am Wochenende ein Angebot gibt: 2 Adults for 1 Day-Pass. Der Verkäufer sah uns an, dass wir Touristen sind und fragte nach unserer Herkunft. Als er hörte, dass wir aus Österreich sind, fing er an uns zu erzählen, dass er in Innsbruck (Inter-Rail nach Italien) war und ein paar Wörter Deutsch kann. Als krönender Abschluss verabschiedete er sich mit “Danke, Auf Wiedersehen” bei uns. Am Weg von der U-Bahn zum Tower beschloss die Frau Barbara aber, einen Schoko-Muffin zu kaufen - und erntete von der Verkäuferin erstaunte und etwas befremdete Blicke, als sie einen “Schoko Muffin” anstelle eines “Chocolate Muffin” orderte.

Diesmal war nicht so ein Andrang beim Tower, so kamen wir schnell hinauf. Die Liftfahrt war insoweit super, da sich die Lifte auf der Außenseite befinden und man dadurch die Fahrt so richtig genießen kann, wie alles kleiner und kleiner wird. Den ersten Halt machten wir auf 346 Meter - schauten uns die Stadt von oben aus an - und fuhren mit dem Lift weiter auf 447 Meter - sog. SkyPod. Diese Aussichtsplattform ist angeblich die weltweit höchste. Zurück auf der ersten Plattform besuchten wir noch den Glasboden und sahen direkt in die Tiefe und wunderten uns über die vielen Menschen die auf der Glasplatte am Boden herumlagen. Heil unten angekommen überfiel uns vor lauter Höhenrausch der Hunger und wir kehrten im Hard Rock Café im Roger’s Center (Baseball-Stadion) ein. Zur selben Zeit lief auch grad ein Baseballspiel Torono Blue Jays gegen Cleveland Indians. Dank eines netten Kellners durften wir den Tisch tauschen und konnten so das Spiel mitverfolgen, obwohl sich keiner von uns bei dem Blödsinn ausgekannt hat. Der Kellner merkte dies offenbar und erklärte uns das Spiel ein wenig - leider wurden wir auch nicht schlauer daraus. Die Erkenntnis aus diesem Spiel: kein Sport für uns; jemand schießt den Ball und keiner trifft ihn und das kann bis zu 4 Stunden so gehen und es gibt maximal in einem Spiel 3 oder 4 Home-Runs. Selbst der Kellner meinte, entweder man mag Baseball und versteht es oder eben nicht. Übrigens war der Cheese-Burger im Hard Rock Café ausgezeichnet und der Kellner war überaus freundlich. Er kennt zwar nicht Österreich aber er hat Verwandte in Dänemark.

Da es nunmehr nach Regen aussah und es ziemlich windig wurde, beschlossen wir uns das Royal Ontario Museum anzusehen. Dieser Besuch war aber sehr enttäuschend. Trotz Umbau, wo mehr als die Hälfte des Museums geschlossen ist, verlangten sie als Eintritt den vollen Preis von $20,00 pro Person. Und wir konnten uns nicht mal die Dinosaurier, Mammuts, Gold-Mine,… Ausstellungen ansehen, da es diese zur Zeit nicht gibt.

Nach dem Museum beschlossen wir, da sich das Wetter wieder gebessert hat, zu den Beaches zu fahren. Dies stellte sich als sehr lustige Fahr heraus. Bis zu den Beaches kamen wir nicht. Grund: Kaum waren wir halbwegs aus dem “Touristen-Viertel” draussen, wurde die Gegend immer schlimmer, dreckiger, mehr Sandler, mehr komische Leute entlang der Strasse. An einer eher ruhigen Kreuzung stiegen wir zurück um. Als wir aus der Straßenbahn in Queens Street ausstiegen sahen wir ein Straßenfest. Wir beschlossen uns dort etwas zum Abendessen zu suchen. Leider fehlgeschlagen. Die Leute waren schon am zusammenräumen. Das Strassenfest war ursprünglich für das Life-Aid Konzert aufgebaut rund um einen großen Platz, wo die Konzerte life übertragen wurden. Wir schauten in unser schlaues Büchlein “Essen unter $ 5″ und holten uns einen Buritto vom New York Subway. Der Buritto war zwar vom Geschmack sehr gut, jedoch nicht von der Schärfe. Als die Dame Wolfgang fragte: normal, spicy or hot, antwortete Wolfgang hot. und er war wirklich hot, hot, zu meinem Nachteil. So gingen wir mit feurigem Mund ins Bett.

Written by gotti

July 7th, 2007 at 7:27 pm

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Kanada / Toronto - Reisebericht Tag 2

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(written by Barbara)

Nach einem ausgiebigen Frühstück (Ham & Eggs für Wolfgang, Egg over Easy, French Toast and Fruits für Barbara) ging es zur Hockey Hall of Fame. Vor diesem Besuch war uns beiden nicht bewusst, dass die Kanadier od. allgemein Amerikaner Hockey so lieben, jedoch änderte sich diese Meinung schnell. Das Museum beschäftigt sich hauptsächlich mit den NHL-Players und dem Stanley Cup. Es gab auch eine eigene Hockey- Spielzone, zum selber spielen. Wir staunten nicht schlecht, als wir sogar ein Hockey-Trikot von Austria und ein Trikot von Raiffeisenbank Innsbruck in der Ausstellung fanden.

Danach ging es weiter zur Harbour Front. Wenn wir gewusst hätten, dass dies ein Dauerspaziergang wird, hätten wir in eine Subway-Karte investiert. Schlussendlich kamen wir erschöpft am Hafen an. Wir bestaunten den Lake Ontario, die Toronto Island von der Weite und die Fähre. Wunderten uns über die lästigen Seemöwen, die sich keinen Millimeter bewegten. Auf den Weg zurück genehmigen wir uns das angeblich “beste” Eis Toronto. Eis ohne Zucker schmeckt anders aber auch sehr, sehr gut, lediglich der Preis lies zum Wünschen übrig.

Zurück ging es einmal rund ums Roger Centre - Skydome, ein Baseballstadium und weiter zum CN-Tower. Indem viel Andrang herrschte verschoben wir die Besichtigung. Wir machten uns nunmehr auf zur City-Hall. Zuerst ging es jedoch zurück zur Union Station - unter Glasdach. Die Kanadier schaffen es wirklich, alles mit Glas zu überdachen laut dem Motto - Keine frische und keine heiße Luft. Trotzdem ist es unter dem Glasdach stickig und heiß.

Bei der Union Station wollten wir die Überlegung mit der Subway-Karte umsetzen, scheiterten aber kläglich. Die trauen sich wirklich pro Fahrt § 2, 75 abzucaschen oder verlangen für eine Wochenkarte, welche immer nur von Montag-Montag gültig ist und nur immer bis Mittwochs verkauft wird, $ 30.00. So gingen wir doch zu Fuss zur Old City Hall (sind ja nur 2 Subway-Stationen).

Neben der Old City Hall gab es einen Kunstmarkt, wo wir durchschauten und begaben uns dann zum Parlament, Queens Park, University und New City Hall. Zurück bei der Old City Hall genehmigten wir uns den ersten “Selfmaide” Hotdog & Fries. Schmeckte aber sehr gut. Am Abend sahen wir uns Toronto bei Nacht an, maschierten die Einkaufsstraße Queen Street entlang, schauten in einen Sweet-Shop und bestaunten den beleuchteten CN-Tower.

Written by gotti

July 6th, 2007 at 5:31 am

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Kanada / Toronto - Reisebericht Tag 1 (5.7.)

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(mostly written by Barbara)

Tagwache um 6:15 Uhr. Noch schnell den Koffer fertig gepackt und ab ging es auf die lange Reise, leider mit Verspätung. Der Flug von Linz nach Wien ging mit 20-minütiger Verspätung ab. Leider war der Ausblick von oben nicht so toll, dafür sahen wir schöne Wolkentürme. Meine Rolle hab ich in Linz übrigens als “Großgepäck” aufgeben dürfen - 700g schwer, dafür 1m lang und damit doppelt so lang wie’s sein dürfte…

Der Flug von Wien nach Toronto begann überraschenderweise ohne Verspätung und war eigentlich ganz angenehm, bis auf die Schülergruppe schräg hinter uns. Als Essen gab es wie üblich Chicken oder Pasta, und auch wenn die Sache jetzt angeblich von Do&Co kommt schmeckt das Zeug zwar essbar, aber nicht merkbar besser. Nur der Umstand, dass wir richtiges Besteck anstelle von Plastikbesteck bekamen, lies uns staunen.

Amüsant macht die AUA der Umstand, dass es dort anscheinend viele Fans der Intersport-Werbung gibt: In einer Tour wird man ange-”Servus”-t (wobei der Unterhaltungswert nach dem dritten Mal schnell abnimmt). Negativ an der AUA ist mir aufgefallen, dass die Stewardessen um einiges unfreundlicher sind als bei American Airlines letztes Jahr: Dort wurde man zB mit Getränken förmlich überhäuft, diesmal konnte man sich über einen halbvollen Becher freuen - von einem vollen Becher oder gar einer ganzen Dose ganz zu schweigen, und auf Nachfrage kassierte man bisweilen nur böse Blicke.

Nach langen 9 Stunden Flug kamen wir überpünktlich um 20 Minuten früher in Toronto an. Beim Verlassen des Flugzeugs das nächste Ereignis: irgendein Passagier hat sich nicht beherrschen können und übergab sich in der Buisness-Class, wo alle Passagiere durch mussten, um das Flugzeug verlassen zu können. Der Geruch war umwerfend und leider staute sich alles, da es nur einen Ausgang für alle Passagiere gab.

Endlich draußen angekommen meisterten wir die Schwierigkeit mi Passkontrolle und Einreise ohne Problem und ohne großen Stau - dank der Anstellvariante. Auch das Gepäck bekamen wir ohne Probleme - auch das Sperrgebäck. Witzig war, dass man sich um $ 20 Dollars einen Pagen nehmen konnte, der sich ums Gepäck abholen und um den Transport kümmerte.

Nun begann die halbe Stunde Irrfahrt mit dem Flughafenbus ins Hotel. War eine interessante Fahrt durch die Vorstadt, bis der Busfahrer mal die Auffahrt zum Express-Way fand. Die Busfahrt endete genau vorm Hilton. Endlich im Hotel angekommen bestaunten wir unser Zimmer im 19. Stockwerk und nicht nur dies sondern auch die Preise der Mini-Bar: für eine Packung Manner-Wafferl $ 4.00 Dollars zzgl. Steuer.

Nach einer kurzen Pause ging es auf Erkundungstour zum Eaton Center um etwas zum Trinken und Essen zu besorgen. Gesättigt machten wir uns dann noch zu einer kurzen Erkundungstour auf, die uns zur “Official Pit Crew Party” führte. Dort wurden von leicht bekleideten Boxenludern Gratis-T-Shirts verteilt, die natürlich eingesackt wurden. Zufrieden gings danach nur mehr ins Bett.

Written by gotti

July 5th, 2007 at 5:30 am

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